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«Wohnen und Arbeiten – Hand in Hand?»

Donnerstag, 02.09.21
10:00 Uhr - 16:00 Uhr
Ort:Parktheater

Mit Simultanübersetzung. Tagungsbeitrag. Anmeldeschluss: 23. August 2021

Das Verhältnis zwischen Wohnen und Arbeiten hat sich im Verlauf der Zeit stark gewandelt. In der Vormoderne entsprach der Haushalt einer Produktionsgemeinschaft, mit der Industrialisierung kam es zu Heimarbeit und zunehmend zu auswärtiger Lohnarbeit und spätestens seit der Nachkriegszeit hat die räumliche Distanz zwischen Wohn- und Arbeitsort stark zugenommen. Seit kurzem weisen neue Familien- und Lebensmodelle sowie Veränderungen in der Arbeitswelt auf eine Abkehr von diesem Trend hin.
Die Fachtagung beschäftigt sich mit aktuellen Entwicklungen im Verhältnis zwischen Erwerbsarbeit und häuslichem Leben sowie ihren möglichen Folgen für die Wohnraumversorgung. Sie thematisiert damit verbundene gesellschaftliche Chancen und Risiken und reflektiert diese auch im Lichte der Erfahrungen aus der Corona-Krise. Sie befasst sich mit Rahmenbedingungen, auf verschiedenen räumlichen Ebenen, welche ein stimmiges Verhältnis zwischen Wohn- und Arbeitsangebot begünstigen und für attraktive Lebensräume sorgen.